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Wer bin ich?

Fri, 03 Oct 2008 11:42:38 +0200

Und wieder einmal ein Persönlichkeitstest. Trotzdem, ich war neugierig und habe die wenigen Fragen mal beantwortet. Allerdings muss ich gestehen, dass ausser bei der ersten Frage die Entscheidung nicht gerade leicht war. Da werden einfach eine ganze Reihe von Statements aufgeführt, und man muss sich gleich für eine von zwei Gruppen dieser Statements entscheiden. Oft genug hatte ich den Eindruck, dass rund die Hälfte der Statements der einen Gruppe und rund die Hälfte der Statements der anderen Gruppe zutreffen resp. nicht zutreffen. Vermutlich ist daher das Ergebnis viel zu einseitig. Dennoch ist das Ergebnis interessant und trifft zu einem nicht unwesentlichen Teil meine eigene Selbsteinschätzung:

Der verträumte Idealist ist sehr zurückhaltend und wirkt daher auf andere häufig schüchtern und reserviert. Sein reiches Innenleben und seine leidenschaftlichen Überzeugungen teilt er nur mit einigen wenigen Menschen. Wer ihn aber als kühl und reserviert einschätzt, irrt sich gewaltig. Er hat ein ausgeprägtes inneres Wertesystem und klare, ehrenhafte Prinzipien, für die er hohe Opfer zu bringen bereit ist. Johanna von Orleans oder Sir Galahad wären gute Vertreter dieses Persönlichkeitstypus‘ gewesen. Er ist beständig bestrebt, die Welt zu verbessern, dazu gehört auch, dass er sehr fürsorglich anderen gegenüber sein kann und viel dafür tut, diese zu unterstützen und sich für sie einzusetzen. Seinen Mitmenschen begegnet er interessiert, aufmerksam und großzügig.

Ich denke mal, so weit stimmt das. Wenn auch nicht immer. Erfahrungsgemäß neige ich unter dem Einfluss von Alkohol, meine Reserviertheit zu vergessen. Allerdings trifft das erstaunlich gut zu, wenn es um die Motivation für dieses Blog geht. Theoretisch teile ich hier ja meine Überzeugungen und Gedanken mit der ganzen Welt, nicht nur mit einigen Wenigen. Aber in der Praxis ist die Theorie immer anders. Ich habe eine kleine aber feine Leserschaft und unternehme eigentlich Nichts, um mein Blog einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen. Und damit kann ich leben.

Ist er erst einmal für eine Sache oder eine Person entflammt, kann er zum unermüdlichen Kämpfer werden.

Na, ob das stimmt? Ich habe so gewisse Zweifel daran, ob ich so unermüdlich wie Johanna von Orleans oder Sir Galahad bin oder im Zweifelsfall wäre. Und ich ziehe es vor, nicht in Situationen zu geraten, wo ich das prüfen muss.

Lebenspraktische Dinge dagegen gehören für den verträumten Idealisten nicht zum wirklich Wichtigen. Mit den profanen Anforderungen des Alltags beschäftigt er sich nur, wenn es unumgänglich wird.

Das stimmt so nicht. Oder nur teilweise. Ohne ein gewisses praktisches Talent und auch eine Leidenschaft für "Bastelarbeiten" wäre ich nie in der Lage gewesen, unser altes Fachwerkhaus weitgehend alleine zu renovieren. Wenn allerdings mit "profane Anforderungen des Alltags" Putz- und Aufräumarbeiten gemeint sind, dann stimmt das.

Wer den Rest des Textes lesen will, viel Spaß damit. Nicht immer sind solche Analysen die Zeit wert, die man dafür aufwendet. Dieser hier braucht aber nur wenig Zeit und scheint immerhin recht interessant zu sein. Die Ergebnisse sollte allerdings Jeder noch mal prüfen.


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