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Die Geister, die ich rief

Sat, 22 Aug 2009 10:49:51 +0200

Die Geister, die ich rief, werd' ich nun nicht los. So klagte bereits bei Goethe der Zauberlehrling. Doch im Gegensatz zum Zauberlehrling, der durch den zurückkehrenden Meister gerettet wurde, haben die Islamisten diese Chance nicht. Die Fatah von Yassir Arafat, dem ersten islamistischen Terroristen, wurde inzwischen durch die radikalere Hamas weitgehend abgelöst. Doch auch die Hamas kann die Geister, die sie rief, nicht mehr kontrollieren. Die Saat des Hasses und der Gewalt geht auf. Inzwischen wenden sich gerade Jugendliche den noch radikaleren Gruppen zu und von der Hamas ab. Mord und Terror sind schon längst Selbstläufer geworden, die Niemand mehr kontrollieren kann. Auch die Vorbeter des Hasses werden eines Tages erkennen müssen, dass sie von der von ihnen geförderten Flutwelle selbst verschlungen werden. Gewalt und Terror feiern dort immer neue Rekorde. Wer heute in islamistischen Kreisen noch Etwas gelten will, muss noch radikaler, noch kompromissloser, noch gewalttätiger sein als die anderen Islamisten. Wer nicht ganz vorn an der Spitze des Todeszuges marschiert, droht als zaudernder Nachzügler umgebracht zu werden. Der Jihad wird zum Synonym für den Islam. Und dieser Jihad wird immer militanter, immer radikaler, gleicht immer mehr der Hölle, aus der er entsprungen ist.

Von wegen Allah ist barmherzig. Dieser Allah, den die radikalen Islamisten anbeten, ist ein Gott des Todes und des Terrors, gegen den selbst der antike Kriegsgott Mars ein Waisenknabe war. Vielleicht gibt es ja zwei verschiedene Allahs, und der Gott des Todes und des Terrors ist nur ein Betrüger? Vielleicht ist er ja der Teufel, der ja bekanntlich der Vater der Lüge ist?


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