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Musikindustrie doof

Wed, 02 Sep 2009 08:58:52 +0200

Eine Rapperin mit Vertrag bei Warner beendet frustriert ihre Musikkarriere. Aber ein Passus im Vertrag besagt, dass die Firma ihr ihre Ausbildung bezahlen muss. Also fängt die gute Frau ein Psychologiestudium an und promoviert. Die Rechnung von 217000,- Dollar schickt sie Warner.

Doch diese Rechteverwerter sind sowas von doof. Anstatt das schlicht zu bezahlen und daraus einen Werbegag zu machen, der sicher das zehnfache dieses Betrags eingebracht hätte, ziert man sich und versucht, sich um die Zahlung zu drücken. Negativ-PR 1a. Die Frau, Roxanne Shanté, hätte als die "Warner-Psychologin" in die Geschichte eingehen können mit einem riesen Publicity Effekt für Warner. Stattdessen ist Warner nun ein knauseriger Verein von Buchhaltern.

Wie schrieb Gorbatschof doch so richtig: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.


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