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Zauberhafte überwachung

Mon, 27 Jul 2009 10:22:10 +0200

Im neuen Harry Potter Film werden die Zuschauer durch Kameras überwacht. Damit soll sicher gestellt werden, dass Niemand den Film "klaut", indem er beispielsweise von der Leinwand abfilmt. So weit, so lächerlich.

Eine andere Frage ist die nach dem Datenschutz. Schließlich schimpfen wir zu Recht über Überwachungsschäuble und Zensursula. Worin besteht der Unterschied hier? Nun, ich weiss es nicht. Oder, frei nach Radio Eriwan: Es kommt drauf an. Wenn das, was die Kameras aufnehmen, gespeichert wird, dürfte das ein Verstoß gegen so allerhand Rechte sein. Und ein Daten-GAU wäre damit praktisch vorprogrammiert. Wenn nicht gespeichert wird, sondern nur aktuell die Einhaltung der allgemeinen Geschäftsbedingungen sicher gestellt wird, dann dürfte das rechtlich in Ordnung sein, wenn auch ziemlich lächerlich.


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