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adewannenwitz

Thu, 13 Aug 2009 12:18:31 +0200

Bei barbara ist derzeit ein richtig guter Witz zu lesen:

Ein Besucher einer geschlossenen Anstalt fragt den Direktor, nach welchen Kriterien entschieden wird, wann ein Patient aufgenommen wird oder nicht.
Der Direktor antwortet: „Wir füllen eine Badewanne, geben dem Kandidaten einen Teelöffel, eine Tasse und einen Eimer und bitten ihn, die Badewanne zu leeren.
Der Besucher: Ich verstehe. Ein normaler Mensch würde den Eimer nehmen, richtig?
Der Direktor: Nein, ein normaler Mensch würde den Stöpsel ziehen. Möchten Sie ein Zimmer mit oder ohne Balkon?

Auf den ersten Blick wirklich ein guter Witz. Aber warum? Wenn man wie hier (Badewanne – Teelöffel) einen Zusammenhang suggeriert bekommt, der nicht existiert oder nicht zwangsläufig existieren muss, neigt man dennoch dazu, diesen Zusammenhang als gegeben hinzunehmen und von seiner Existenz auszugehen. Ich frage mich, ob wir nicht zur Zeit genau dies in der Politik resp. im Wahlkampf erleben.


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