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Vorschläger

Mon, 04 Jan 2010 09:47:49 +0100

Rechtschreibkorrekturen sind eine nützliche Sache. Hier könnte ich das auch gelegentlich brauchen, habe ich aber nicht. Aber was einem so manche Programme oberlehrer-/stümperhaft so vorschlagen an "Korrekturen" wäre nur noch zum Lachen, wenn es nicht zum Heulen wäre. Und gar Stilkorrekturen? Ohne dass ich darum gebeten hätte? Das haut dem Fass die Krone mitten ins Gesicht. Mein Stil ist mein Stil. Ich will keinen Einheitsstil, ich will Vielfalt. Einheitsstil ist Einfalt.

Im Verriss des Monats schreibt Peter Glaser dazu. Und Recht hat er. Rechtschreibkorrekturen und Vorschläge in Maßen können nützlich sein, in Massen sind sie nur noch lästig. Nicht Alles, was technisch machbar ist, ist auch wünschenswert. Erinnert sich noch Jemand an die Webseiten, die nach der Erfindung von Javascript aufkamen? Gruselig. Leider nicht wirklich Vergangenheit. Genauso daneben finde ich die Manie, jede noch so statische Webseite dynamisch per PHP und SQL aus einer Datenbank zu generieren, nur, weil das technisch möglich ist. Nur weil es technisch machbar ist, heisst das nicht, dass man all Das auch machen sollte. Oft ist weniger mehr. Rein technisch gesehen wären wir heute durchaus in der Lage, diese Welt komplett zu zerstören (von der gegenteiligen Möglichkeit bin ich noch nicht überzeugt). Aber es ist offensichtlich, dass man von dieser Möglichkeit besser keinen Gebrauch macht. Weniger ist mehr!


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