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Das ganz normale Chaos, täglich frisch auf den Tisch. Direkt aus der hintersten Provinz in die Metropolen von Groß-Blogistan.

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    Gestern habe ich mein neues (erstes) Mobiltelephon bekommen. Die Verlängerung des Vertrags stand an, und in dem Zusammenhang hatte ich die Wahl zwischen einer Gutschrift und einem Smartphone. Bislang habe ich immer die Gutschrift genommen, aber im Zusammenhang mit Webseiten habe ich mit diesmal das Smartphone ausgesucht: Ein Samsung Galaxy S. Bin so weit zufrieden damit.

    Der Grund, warum ich mir ein Smartphone zugelegt habe, ist, dass ich sowohl privat als auch beruflich damit Webseiten testen kann. So weit ich weiss, erfolgen etwa 40% der Seitenaufrufe inzwischen mit einem Smartphone. Und solch ein Smartphone stellt nun mal ganz andere Anforderungen an das Webdesign als ein Computermonitor. Meine eigene Webseite (diese hier) habe ich vorher schon auf Verdacht so gestaltet, dass sie auch auf einem Smartphone anständig aussehen sollte. Und gestern konnte ich feststellen, dass das auch weitgehend funktioniert hat. Weitgehend, aber nicht vollständig. Ein paar Dinge habe ich übersehen.

    Das Erste, was an dem Smartphone negativ auffällt, ist die Navigation auf Webseiten. Wenn Links näher beisammen liegen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass ich trotz nicht besonders dicker Finger daneben tippe. Sowas ist ärgerlich. Insbesondere trifft das zu in der Navigationsleiste, wo die Buttons direkt aneinander liegen. Auf Computermonitoren sieht das m.M.n besser aus, und mit der Maus ist es kein Problem, den Richtigen zu treffen. Auf dem Smartphone ist das fast unmöglich. Also habe ich jetzt mal nur für Smartphones den Abstand zwischen den Buttons vergrößert. Mal sehen, ob und wie das funktioniert. Das werde ich in nächster Zeit nachjustieren.

    Des weiteren ist der horizontale Einzug bei Listen für den kleinen Bildschirm eines Smartphones viel zu groß. Auch hier muss deutlich verkleinert werden. Mit dem Platz muss auf diesen Bildschirmen generell sehr viel ökonomischer umgegangen werden als auf Computermonitoren.

    Das waren so erst einmal die Punkte, die mir aufgefallen sind. Die Schrift war von Anfang an ohne nachträgliche Vergrößerung lesbar. Sogar für mich. Und auch das Umschalten der Geometrie hat sich als nützlich erwiesen. Wo ich etwas überrascht war, das war der Skiplink speziell hier im Blog. Eigentlich ist der für Blinde und Screenreader gedacht, um schnell zum Inhalt zu kommen. Diesen Zweck erfüllt der Skiplink auch auf einem Smartphone sehr gut. Ein Klick, und man gelangt ohne langes Wischen direkt zum Artikel. Das ist nützlich.

    Mal sehen, was in nächster Zeit noch so auffällt. An der Uni habe ich dieses Semester ein Projekt. Dabei geht es um die Entwicklung einer Webapplikation auf Basis von Java, Tomcat und . Mal sehen, wie sich das auf dem Smartphone macht.

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