Werbung

Das ganz normale Chaos, täglich frisch auf den Tisch. Direkt aus der hintersten Provinz in die Metropolen von Groß-Blogistan.

  1. Werbung
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    Werbung = nervtötend. So jedenfalls ist in den meisten Fällen mein Eindruck. In den meisten Fällen fühle ich mich durch Werbung belästigt, nur in wenigen Fällen belustigt. Ganz so, wie Felix Schwenzel das beschreibt. Und nicht nur mir geht es so, auch vielen Anderen. Aus der Not heraus wurden Hilfsmittel wie AdBlock Plus entwickelt, die Werbung auf Webseiten herausfiltern.

    Nun hofft so manch ein Webseitenbetreiber, durch Werbung wenigstens sein Webangebot refinanzieren zu können. Kann ich verstehen und akzeptieren. Trotzdem: Um der Flut der zappelnden, blinkenden und nervenden Werbung zu entgehen, blocke ich Werbung lieber komplett. Über die Jahre fühle ich mich durch Werbung dermaßen angepisst, dass ich Werbung blockiere, wo und wann immer es geht. Und im www geht das eben recht gut. Und sollten die Werbetreibenden meine Maßnahmen irgendwann aushebeln, kann ich notfalls immer noch mit Lynx surfen, dann garantiert werbefrei.

    Auch umgekehrt wird ein Gedanke daraus: Soll ich hier auf meiner Website, in meinem Blog, Werbung zulassen? Immerhin könnte ich ja vielleicht den einen oder anderen Cent damit einnehmen. Aus den o.g. Überlegungen heraus habe ich sehr früh darauf verzichtet. Rorkvell ist ein reines Hobby und soll es auch bleiben. Und ein Hobby kostet halt Geld.

    Es gibt aber seit Kurzem noch einen weiteren Grund, von Werbung hier abzusehen. Darüber habe ich selber kürzlich geschrieben. Es geht darum, dass bereits ein einziges klitzekleines Werbebanner bedeutet, dass die Seite nicht mehr als Hobby, sondern gewerbsmäßig betrieben wird. Und das wiederum bedeutet, dass plötzlich horrende Kosten auf mich zukommen. Und wenn das Leistungsschutzrecht durchkommt, darf ich praktisch kaum noch schreiben. Um es mal etwas überspitzt auszudrücken: Selbst kleinste Bestandteile eines professionellen Artikels (also von einem Verlag) sind damit geschützt. Wer solch ein kleinstes Bestandteil benutzt, muss Lizenzkosten abdrücken. Ich verwende hier durchaus gelegentlich das Wort "und". Das habe ich natürlich von einem Verlag geklaut. Ohne dafür Lizenzkosten abzudrücken. Ein Glück, dass Rorkvell ein werbefreies privates Hobby ist. Da habe ich ja noch mal Glück gehabt.

    Und wenn das Leistungsschutzrecht nicht durchkommt? Dann finden die Gierigen sicher einen anderen Weg.

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